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Geschichte

Hier erhalten Sie, lieber Besucher, einen Blick in die lange Geschichte des Kinderheims und seiner „baulichen Vorgänger“.

 

1542
erste urkundliche Erwähnung des Landesgemeindetals
1868 wurde der heutige Platz des Kinderheimes erstmalig urkundlich erwähnt, es entstand eine Schneidermühle später Papiermühle, dann Knochenmühle
1915 Einstellung des Mühlenbetriebes
1916 der Erlbacher Pfarrer veranlasst ein Flugblatt, auf dem er anregte, das  Mühlengrundstück durch die Kirchgemeinde abzukaufen und ein Erholungsheim für Kinder einzurichten
1918

erwarb der Sanitätsrat DR. med. Schmidt aus Leipzig- Schönfeld das Anwesen für 26.389 Mark. Er schenkte es dem „Verein für Wohlfahrtspflege im Bezirk Leipzig Land“, dessen Vorsitzender er war. Die Bestimmung sollte ein Kinderheim sein. Es erfolgte ein Umbau des alten Mühlengebäudes zu einem Kindererholungsheim mit einer Kapazität von 50 Kindern pro Belegung. Da es jedoch sehr viele erholungsbedürftige Kinder gab, reichte die Kapazität bald nicht mehr aus.  

1921

die Umbauten und das Aufstellen der Döckerbaracke wurde abgeschlossen, das umgebaute Kindererholungsheim Tannenmühle eröffnete am 15 Juni 1921. der Bezirksarzt, Dr. Schmidt, nahm die beiden Gebäude ab und erklärte, dass sie aus sanitärer Sicht den Anforderungen entsprechen.

Nach dem 2. Weltkrieg
Kindererholungsheim ausschließlich für Leipziger Kinder, ausreichend Verpflegung für die Kinder und Heizmaterial war sehr schwierig zu bekommen.
1951 Umwandlung vom Erholungsheim in ein Kinderheim der Volksbildung des Rates des Kreises Leipzig
1959 Erstmals wurde mit Unterstützung des Rates des Kreises Klingenthal und des Kraftverkehrs ein Schulbus von Erlbach zur „Tannenmühle“ eingesetzt. Dadurch entfiel der Schulweg bei jedem Wetter und das Personal hatte ebenfalls eine             Fahrgelegenheit. Auf dem Gelände des Kinderheims musste dazu eine Wendemöglichkeit geschaffen werden. Der Schulbus fuhr bis zu den Wendejahren 1989/90.
1974/1978 Umfangreiche bauliche Rekonstruktion des Kinderheimes
1979 Filmemacher Pawel Schnabel dreht auf dem Gelände des Kinderheims Teile des Dokumentarfilms „Freude schöner Götterfunken“, der das Leben des Thomas Schoppe von der Gruppe „Renft“ beschreibt. Schoppe war ein ehemaliges Kind im Kinderheim „Tannenmühle“.
1991 Übernahme des Kinderheims „Tannenmühle“ durch die damalige Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bezirksband Chemnitz e.V. Es wurde ein Erbpachtvertrag mit dem Rat des Kreises Klingenthal abgeschlossen
1992 Gründung des Fördervereins Kinderheim „Tannenmühle“ e.V. im Schützenhaus Markneukirchen.
1993/1994 Grundlegende bauliche Umgestaltung der Häuser, Abriss und Neubau des Bauernhauses
1995 Fertigstellung des Spielplatzes und Eröffnung Computerkabinett, Tag der offenen Tür im Kinderheim und ein großes Kinderfest, 700 Personen nutzen die Gelegenheit, die neu gestaltete „Tannenmühle“ zu besichtigen und gemeinsam mit den Kindern zu feiern.
1996 Fertigstellung des Außenbereichs
1998 Beginn der Patenschaft mit dem tschechischen Kinderheim „Plesna“
1999 Umwandlung der Trägerschaft in AWO Südsachsen gGmbH
2004 Einweihung der neu erbauten Mehrzweckhalle, die für therapeutische und sportliche Zwecke genutzt wird